Wir wandern auf einsamen, leicht begehbaren Pfaden hoch über dem Eisacktal – abseits der Touristenorte Südtirols. Auch größere Höhen lassen sich mit nur geringeren Anstrengungen gut erreichen. Über Almen, wo Kuh-, Ziegen- und Haflingerherden die Sommermonate verbringen, wandern wir auf menschenleeren Wegen, nur begleitet vom Geläut der Tiere, dem Summen der Insekten, dem Gurgeln der Gebirgsbäche und ab und an dem Ruf eines Raubvogels. Die Luft ist durchdrungen vom würzigen Duft der Almkräuter – die Alpenrosen blühen.
Nach den Aufstiegen können wir uns an Bergseen und kristallklaren Bächen ausruhen. Oberhalb der Baumgrenze sehen wir in der Ferne die Dolomiten, die Geislergruppe, den Schlern und die Seiseralm.
Wer sich überwindet und einmal sehr früh aufsteht, kann noch vor dem Frühstück zum Sonnenaufgang auf einen Berg steigen (300m Anstieg auf 2.600 m.ü.M.) und den Sonnenaufgang beobachten. Hier oben liegt uns dann wirklich die ganze Welt zu Füßen!
Während dieser Reise werden wir die Weite der Landschaft genießen und die Nähe des Himmels. Abgehoben, fern der Zivilisation, lassen wir den Alltag weit unter uns zurück.
Die ersten beiden Nächte verbringen wir auf der schönsten Hütte des Eisacktales, dann wandern wir mit kleinem Gepäck zur nächsten Hütte und einen Tag später für zwei Nächte zu einer anderen Hütte: Gemeinschaftsbad und -WC. Schließlich wandern wir wieder zur ersten Hütte zurück und verbringen hier zwei weitere Nächte.
Das Gepäck für die drei Tage auf den Bergen muß getragen werden. Gepäck, welches in dieser Zeit nicht benötigt wird, kann auf der ersten Hütte bleiben.
Kulinarisch machen wir einen Streifzug durch die rustikal-deftige Tiroler Küche: Knödel, Speck, Bratkartoffeln, herrlich gewürztes Brot (auf den Hütten meist selbstgebacken!), frischer Yoghurt, Topfen, Käse, Schmarren und - nicht zu vergessen: Strudel! Wir trinken Buttermilch, Holunderblütensaft und Zirbelkiefernschnaps und vorzüglichen Cappuccino.

