Das Valle Maira im Piemont ist ein einsames Tal in Okzitanien. Hier werden drei Sprachen gesprochen: Okzitanisch, Piemontesisch und Italienisch. Fast alle Einheimischen beherrschen auch Französsich.
Wir wandern von posto tappa zu posto tappa und sind täglich bis zu sechs Stunden reine Gehzeit unterwegs. Zwar müssen wir immer wieder auch längere Strecken steil bergauf gehen, aber die Wanderungen sind an sich leicht bis mittelschwer. Grandiose Aussichten und eine unglaublich vielfältige Bergflora begeistern alle Naturliebhaber.
Wir beginnen die Reise in Dronero und "arbeiten uns dann langsam hoch". Ab und zu verbringen wir auch 2 Nächte in einer Pension. Deshalb haben wir Zeit, eine Käserei zu besichtigen, ein Perrückenmuseum und auch einen 3.000er zu bezwingen...
Langweilige Wegstrecken lassen wir uns abnehmen: wir fahren Taxi.
Unser Gepäck wird transportiert. Wir brauchen nur den Tagesrucksack zu tragen.
Die Routen habe ich nicht nur nach der Schönheit der Wege ausgesucht sondern nach dem Ziel: im Valle Maira wird lukullisch gespeist. So ist diese Reise auch eine Reise für den Gaumen. Auch Bacchus fühlte sich in diesem Tal ausgesprochen wohl...

